Nussdepot Jahresabschluss 2021: „Geldregen“

Palim Palim,
schon steht das Jahr 2021 in den Büchern. Persönlich war das Jahr glücklicherweise unspekakulär. Die Familie und alle die mir nahe stehen sind gesund geblieben. Wir haben zumindest ein wenig mehr Freizeit mit Freunden und Familie verbracht als 2020. Rabaukus und der kleine Mo wachsen und gedeihen vom Feinsten. Es gab sogar einen ersten kleinen Urlaub mit dem Neuzugang unserer „Wohnmobilflotte„, Cassiopeia.

Finanziell war 2021 ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen gewinnbringenden Ideen und kleinen und großen finanziellen Erfolgserlebnissen. Das wird also ein langer Artikel, ich hoffe ihr habt trotzdem Spaß beim lesen. Über ein Feedback, was ihr gut findet und was ich mir im nächsten Jahr sparen kann freue ich mich am Ende sehr.

Nussdepot:
100.000€ geknackt

Auf das Depot bezieht sich die Überschrift des Jahresabschlusses „Geldregen“. Durch den Verkauf meiner Wohnung im Dezember, habe ich viel Kapital zur Verfügung gehabt, um mein Depot weiter auszubauen. Ein echter Geldregen eben. Teile davon habe ich direkt im Dezember investiert, nachdem es den kleinen „Omikron-Rücksetzer“ in den Börsen gab.

Die Investition im Dezember belief sich auf 39.105€. Das Depot ist in dem Monat also von 55.322€ investiertem Kapital auf 94.388€ Kapital angewachsen. Mit diesem Anschub und den Kursgewinnen hatte ich zum Jahresende jetzt zum ersten Mal ein 6-stelliges Depotvolumen.

Verkäufe im Dezember 2021:

keine

Käufe im Dezember 2021:

Da es so viele Käufe im Dezember waren, habe ich jeweils den Beweggrund meiner Entscheidung dazugeschrieben. Orientiert euch aber lieber nicht an mir, wie ihr seht ist meine Strategie vergleichbar mit dem „blinden Affen, der auf eine Dartscheibe wirft“. Ich habe laufend eine mehr oder weniger willkürliche Watchlist und kaufe nach Bauchgefühl.

iShares Emerging Markets:
5,94 Stück zu 42,10 = 250,00€

Vanguard ESG Global:
203,33 Stück zu 4,92€ = 1.000,00€

iShares Emering Markets Bonds (High Yield):
100 Stück zu 45,38€
Idee: Bonds sind hoffentlich etwas weniger volatil als Aktien, sollte ich das Geld für die Sondertilgung unseres Immobiliendarlehens in 2-3 Jahren benötigen.

iShares High Yield Corporate Bonds
45 Stück zu 101,67€
Idee: Bonds sind hoffentlich etwas weniger volatil als Aktien, sollte ich das Geld für die Sondertilgung unseres Immobiliendarlehens in 2-3 Jahren benötigen.

Xtrackers Shortdax x2
1.000 Stück zu 1,43€
Der Shortdax x2 dient als Absicherung. Ich habe ja vom Coronacrash noch eine mahnende Position im Portfolio, von der ich mich 2020 nicht rechtzeitig getrennt habe. Sollte der DAX aufgrund erheblicher Zinsschritte o.ä. auf 12.000 Punkte oder weniger fallen, hätte ich durch diese Spekulation direkt ein bisschen Kapital zum Nachkaufen.

AbbVie
30 Stück zu 106,84€
Hab ich bei getmad.de im Podcast ein paar Mal gehört. Scheinbar gutes, nachhaltiges Geschäftsmodell mit vernünftigen Margen. Ein bisschen muss ich mich ja an Matthias orientieren nach meinem ersten „Podcastauftritt“ bei ihm im Sommer.

Banco Santander
1.200 Stück zu 2,78€
War historisch immer ein starker Dividendenzahler mit 5% Dividendenrendite und mehr. Die Dividendenrendite in 2021 war „nur“ ca. 2,3%, weil die Bank 2020 hohe Verluste geschrieben hat. 2021 lief bisher mit guten Gewinnen, so dass ich auf höhere Dividenden in 2022ff hoffe. Mit dem Geschäftsmodell Privatkunden in Lateinamerika und den USA zu versorgen scheint Santander bisher ganz gut unterwegs zu sein.

BASF
Dividendenschwergewicht mit einer geplanten Dividendenrendite von 5%. Außerdem wird Chemie immer und für alles gebraucht und hat eine gute Chance von steigenden Marktpreisen in allen Bereichen zu profitieren.

Omega Health
Hatte ich schon im Portfolio und habe mich immer geärgert, dass meine Position beim Hochdividendentitel so klein ist. Also habe ich die Chance genutzt aufzustocken. Das wird meine bisherige Dividendenrendite von 15% zwar verwässern, aber wenn es gut läuft lande ich mit meinem Durchschnittskurs von 18,23€ noch immer bei 12% p.a.

Paypal
Habe ich 2021 extrem viel genutzt und der Kurs war wegen mangelndem Wachstum ein wenig abgestraft. Also hab ich zugegriffen.

Pepsi Co.
Softdrinks und Chips an die immer fetter werdende Bevölkerung verkaufen ist mit Sicherheit auch weiter ein gutes Geschäftsmodell. Die Dividendenrendite von 2,5-3% ist auch nicht zu vernachlässigen + stetiger Steigerung. Während ich aus dem Coca Cola Imperium garnichts konsumiere sind es bei Pepsi wenigstens ab und zu mal Mountain Dew oder SodaStream.

Ping An
Irgendwo muss ich mal über die Aktie gestolpert sein. Hatte ich seit dem auf der Watchlist. Historisch hat der Wert enorme Steigerungen bei der Dividendenentwicklung hingelegt und ist einer der größten Versicherer in China.

Sto SE
Wärmedämmverbundsysteme von Sto SE werden gerade an diversen Neubauten in der Nachbarschaft verbaut. Bei immer mehr Auflagen für klimafreundliches Bauen und dem Trend zum Passivhaus musste ich hier auch zugreifen.

Veolia
Leider bin ich jetzt erst nach der Übernahme von Suez an Bord. Die Aktie war vorher schon auf meiner Watchlist, aber es gibt immer so viel Auswahl. Wasserversorgung, Entsorgung und Recycling sind immer stabile Branchen und Veolia gehört durch die Fusion zu den ganz Großen.

Mein Broker seit 2021

Mein Depot für Einzelaktien ist Anfang des Jahres von flatex zu Smartbroker umgezogen. Damit bin ich auch bisher sehr gut zufrieden. Zunächst habe ich es als Nachteil empfunden, dass Smartbroker keine eigene App hat, die Weboberfläche ist mir zwar wichtiger, aber eine App fand ich vorher ganz praktisch. Tatsächlich ist es aber für Buy and Hold Anleger ganz angenehm nicht ständig die Bewegungen des Depots im Blick zu haben. Gerade jetzt, wo die Tagesschwankungen des Depots teilweise deutlich über 1.000€ liegen würde ich doch sehr häufig nachschauen wo ich aktuell stehe. Verändern würde ich zwar nichts, aber vermutlich würde es mich trotzdem unruhig machen.

Die Kostenseite bei Smartbroker passt für mich bei Einzel Aktien auf jeden Fall. Schade ist, dass Smartbroker aktuell scheinbar keine Wertpapierkredite vergibt. Eigentlich wollte ich mir den Kredit zu 2,25% einrichten lassen, um zusätzliche Liquidität für Unvorhergesehenes nutzen zu können.

Wer Lust hat Smartbroker auszuprobieren darf gern über das Banner zur Anmeldung gehen, dann erhalte ich eine Affiliate Provision.

Depot Tops und Flops in 2021:

Glencore +74,20%
Cisco Systems+56,17%
BYD+45,92%

Ich bin froh, dass mein Investment in Cisco sich mittlerweile so gut entwickelt, nachdem der Start etwas holprig war. Bei BYD scheint aktuell ein wenig Verschnaufpause zu sein. Das ist nach 250% Gesamtwertzuwachs seit 2020 aber auch zu erwarten gewesen. Glencore ist eindeutiger Gewinner in 2021 und hat einen fast linearen Kursverlauf hingelegt. Die aktuell stark steigenden Rohstoffpreise helfen der Firma natürlich in allen Bereichen.

Xtrackers Shortdax x2-23,17%
Marrone Bio-37,56%
eHealth-62,13%

Bei den Flops gibt es wenig Überraschendes. eHealth war eine Spekulation, die ich ohne großes Hintergrundwissen eingegangen bin. Vermutlich war ich beim Kauf viel zu kurzfristig orientiert (wie gesagt Affe – Dartscheibe). Zu Recht ein Flop. Ich denke Ende 2022 fliegt die Position dann im Rahmen der Steueroptimierung aus dem Depot. Marrone Bio ist eigentlich deutlich zu klein für die Börse. Mal schauen ob sich irgendwann mal ein Großer die Biologischen Pflanzenschutzmittel einverleiben möchte. Xtrackers Shortdax ist von der Entwicklung her keine Überraschung. Mal sehen ob der ETF beim nächsten Crash wieder dazu taugt Kapital zum Nachkaufen verfügbar zu haben. Natürlich wird er aber mit laufend steigenden Kursen oder einer langen Seitwärtsbewegung nie wieder grün sehen. Eben auch pure Spekulation.

Veränderung von 2020 zu 2021


Am Jahresende 2020 hatte das Nussdepot einen Wert von 47.258€. Ende 2021 111.749€. Bereinigt um den Sondereffekt Immobilienverkauf wären es. 72.250€ gewesen.

01.01.202147.258€
31.12.202172.250€ (bereinigt)
31.12.2021111.749€ (inkl. Kapital aus Immobilie)

Der normale Depotzuwachs ohne Sondereffekt in 2021 sind also ca. 24.992€ gewesen, von denen ich 18.070 € tatsächlich investiert habe. Der Rest sind Kursgewinne. 10% dieses enormen Investments konnte ich schon durch meine 1.862,55€ Dividendeneinnahmen decken, die das Portfolio seit 01.01.21 generiert hat. Trotzdem bleiben wieder fast 1.500€ übrig, die jeden Monat gespart werden konnten. Das hätte ich vorher nicht erwartet.

Das Legodepot:
Stetiges Wachstum

Mein Legodepot ist in 2021 ebenfalls gut angewachsen. Es wurde Ende des Jahres für > 10.000€ an die neu gegründete UG verkauft.

Beste Käufe und Verkäufe in 2021:
Ich habe in 2021 ein paar Lego-Sets „geflippt“, also gekauft und schnellst möglich wieder verkauft. Beim Flippen ist das interessante die Jahresrendite, auch wenn die Margen am Produkt nicht so groß erscheinen. Schließlich steht das gesteigerte Kapital dann für neue Investitionen wieder zur Verfügung.

LEGO Ninjago – Die hängenden Gärten von Ninjago City
EK 275,99€ , VK 330€ – Rendite in 54 Tagen 132% p.a.

LEGO Ideas Konzertflügel
EK 268,91€ , VK 320€ – Rendite nach 68 Tagen 187% p.a.

LEGO Liebherr Bagger
EK 263,28 , VK 350€ – Rendite nach 77 Tagen 156% p.a.

LEGO Star Wars TIE Kampfpilotenhelm
EK 59,99€ , VK 90€ – Rendite nach 206 Tagen 89% p.a.

So sind aus 868€ recht schnell 1.090€ geworden, mit denen ich teilweise die gleichen Sets für ähnliche Preise nachkaufen konnte. Zu beachten ist natürlich, dass nicht die kompletten 222€ „Gewinn“ bei mir landen. Als gewerbetreibender sollte man immer 30-50% seines Gewinns zurücklegen, damit es keine bösen Überraschungen nach der Steuererklärung gibt.

Als mehr oder weniger kleines Hobby / kleiner Investmentbaustein lohnt sich Lego auf jeden Fall weiterhin für mich und es macht mir Spaß auf die Jagd nach guten Einkaufspreisen zu gehen.

Steuererklärung:
Erstmals ohne Steuerberater

Das hier ist sowohl ein kleines privates, als auch ein ganz ordentliches finanzielles Erfolgserlebnis. Die Steuererklärung ohne Steuerberater ist mit Sicherheit kein Hexenwerk und viele von euch werden das ohnehin schon machen. Für mich war es nach Jahren aber das erste Mal, dass ich meine Steuern selbst gemacht habe.

Bisher hatte ich zu viel Respekt vor dem Thema, weil es bei mir in der Vergangenheit nicht nur Lohnsteuer gewesen ist, sondern immer Sonderthemen wie „doppelte Haushaltsführung“, „Vermietung und Verpachtung“ und „Einnahmen-Überschussrechnung“ gab. Die doppelte Haushaltsführung ist aber seit 2018 weggefallen und das hat die Hemmschwelle runtergesetzt.

Ich habe in 2021 die 478,04€, die der Steuerberater 2020 noch gekostet hat, getauscht gegen 29,99€ für WISO Steuer-Web und das hat am Ende trotz „Vermietung und Verpachtung“ und „EÜR“ tatsächlich gut funktioniert. Natürlich habe ich einige Stunden investieren müssen, aber ich habe dabei viel Nützliches gelernt und bin auf einige gute Ideen gekommen.

Jetzt wo alles angelegt ist und ich die Grundzüge verstanden habe, gehe ich davon aus, dass ich dieses Jahr nur noch die Hälfte der Zeit brauche.

Meine Grundidee war übrigens: Wenn ich nicht klarkomme hab ich 29,99€ versenkt und hätte danach zurückgehen können zum Steuerberater. Da gab es durchaus schon schlimmere finanzielle Fehlentscheidungen (s. Aktienposition eHealth).

Die Bullivermietung:
Starke Auslastung

Von der Auslastung her war 2021 das Jahr mit den meisten gebuchten Nächten bisher. Alle Fahrzeuge zusammen waren über 350 Nächte unterwegs. Jedes Fahrzeug für sich hat Buchungen von deutlich über 100 Nächten gehabt.

Kaufmännisch war die Bullivermietung leider trotzdem nicht so erfolgreich. Steuerlich standen nur 800€ Gewinn unter dem Strich. Grund sind die teuren Reparaturen an Le Bulli 3 gewesen. Außerdem ist der Großteil des Gewinns im Wert von Le Bulli 2 gespeichert, da dieser jährliche Abschreibungen von 7.200€ produziert, aber mit Sicherheit weniger an Wert verliert. Die Zahlen für Le Bulli 2 könnt ihr euch hier anschauen. (Link Wohnmobilvermietung 2021) In dem Beitrag habe ich das Thema etwas genauer erklärt.

Für 2022 haben wir erstmal auf zwei Fahrzeuge reduziert. Der Aufwand mit drei Fahrzeugen war in der Hochsaison teilweise etwas zu groß und hat dafür gesorgt, dass sich dieses nette Hobby teilweise wie Arbeit anfühlte.

Die UG Gründung:
Nebeneinkünfte können weiter wachsen

Weil ich mit der Bullivermietung deutlich an die Umsatzgrenzen der Kleinunternehmerregelung gestoßen bin (maximaler Umsatz von 22.000€ p.a.) habe ich mich 2021 entschlossen eine UG zu gründen. Die von euch, die öfter auf diesem Blog vorbei schauen, werden die Erfahrungsberichte dazu gelesen haben.

Erfahrungsbericht UG gründen Teil 1: Notartermin und Bank

Erfahrungsbericht UG gründen Teil 2: HRB, IHK, Gewerbeanmeldung

Erfahrungsbericht UG gründen Teil 3: Warten, Rechtliches, Buchhaltung

Die UG Gründung war ein Abenteuer und ich habe selten so viel über Unternehmertum gelernt, wie in dieser kurzen Zeit. Zwar habe ich schon eine kleine Einzelfirma mit der Wohnmobilvermietung und Gewerbe ist dafür auch angemeldet, aber eine UG mit doppelter Buchführung und Bilanzierung ist wirklich eine andere Hausnummer. Zudem natürlich die ganzen Umsatzsteuervoranmeldungen, Rechtstexte und sonstiges Steuergedöns.

Mittlerweile habe ich meine ersten Geschäftsmonate hinter mich gebracht und schon jetzt die Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz für 2021 in GnuCash fertiggestellt. An dieser Stelle 1.000 Dank an Tom, der mir zu den UG-Artikeln eine Mail geschrieben hat und mich kurzerhand als Buchhalter mit sehr wichtigen Tipps unterstützt hat.

Eigentumswohnung:
Verkauf an Frau Sparhörnchen

In Aktie vs Immobilie hatte ich Anfang 2021 ausgerechnet, dass mein glückliches Investment in eine Eigentumswohnung in 2010 in etwa genau so gut gewesen ist, wie ein Investment in den MSCI World ETF gewesen wäre.

Da die Eigentumswohnung allerdings bereits abbezahlt war und einen (an heutigen Preisen gemessen) realtiv niedrigen Kaufpreis hatte, blieb von der Miete nach Steuern in den letzten Jahren nicht mehr so viel übrig.

Meine grobe Rechnung ergab, dass von 7.920€ Kaltmiete nur 4.484€ als Vermögenszuwachs bei mir landeten. Der Rest geht für Rücklagen / nicht umlegbare Nebenkosten und Steuern abhanden.

Also hatten wir die Idee, dass Frau Sparhörnchen die Wohnung kauft und wieder voll finanziert. Schließlich stand ich bisher allein im Grundbuch.

Vorteil: Ehegatten zahlen beim Kauf vom Partner keine Grunderwerbssteuer. Natürlich mussten wir auch keinen Makler einschalten. Also betragen die Kaufnebenkosten bei so der Transaktion nur ca. 2%.

Die neue Rechnung ergibt, dass Tilgung + Cashflow einen Vermögenszuwachs von ca. 4.274€ ermöglichen. Der jährliche Vermögenszuwachs aus der Wohnung, der ab jetzt bei Frau Sparhörnchen anfällt ist also weiterhin fast genau so hoch wie vorher bei mir. Durch die Kaufpreiszahlung habe ich jetzt aber zusätzlich den kompletten Kaufpreis in Cash, um den Kredit für unser selbstgenutztes Haus weiter zu tilgen oder einen Teil des Geldes in Aktien zu investieren.

Auf der praktischen Seite sieht es übrigens so aus, dass die Zinskosten für den Kredit zu 90% dadurch gedeckt werden, dass die Steuerlast auf die Mieteinnahmen durch höhere Abschreibungen auf den Kaufpreis und die Anrechenbarkeit der Zinsen geringer geworden ist.

Sieht nach einer Win-Win Situation aus und ich hoffe dieses Manöver lohnt sich langfristig. Im Endeffekt haben wir uns mit diesem Konstrukt einen großen Hebel für unsere Investitionen gebaut. Theoretisch könnten wir einen Teil des Geldes auch nutzen, um es als Eigenkapital für eine zweite Wohnung einzusetzen. Aber ein lohnendes Objekt habe ich bisher weit und breit nicht entdeckt.

Entwicklung des Blogs 2021

Leider kann man nur schwer erfassen, wie viele Leser der Blog in 2021 wirklich hatte. Es gibt die Google Search Console, dort kann ich auswerten, wie oft Google meine Beiträge als Suchergebnis angezeigt hat und wie oft diese aufgerufen worden sind. Das Ergebnis ist der Wahnsinn:

Der Blog wurde 570.000 Mal in der Google-Suche angezeigt. 42.651 Mal wurde er angeklickt. Im Statify Plugin, das die Anzahl der Aufrufe einzelner Seiten unabhängig von der Quelle misst, waren es sogar 109.121 Aufrufe in 2021. An dieser Stelle zusätzlich vielen Dank an Felix, dafür dass er mich in die Finanzblogroll aufgenommen hat.

Am tollsten finde ich an der Entwicklung von sparhoernchen.de, dass es auf einige Beiträge schon richtig viel Feedback in Kommentaren aber auch per Email gab. Es ist für jemanden, der einen Blog schreibt wirklich ein tolles Erfolgserlebnis, die Rückmeldung zu erhalten, dass die eigenen Beiträge anderen weitergeholfen oder sie inspiriert haben.

Es hat mir viel Spaß gemacht Businesspläne für eine eigene Wohnmobilvermietung, Legodepots oder eine vermögensverwaltende UG per Email oder Skpye zu diskutieren. Danke, dass ihr in Kontakt getreten seid.

Finanziell und mit dem Blog darf es 2022 gern so weitergehen. Persönlich wünsche ich mir nach zwei Jahren Pandemie wieder mehr normale Zeit mit meinen Freunden und ihren Familien und die Chance sich auch mal wieder ungehemmter in großen Gruppen treffen zu können.

Falls ihr zu diesem langen Jahresrückblick Fragen und Anregungen habt, nutzt das Kommentarfeld oder schreibt mir eine Email 🙂

Disclaimer

Dieser Post \"Nussdepot Jahresabschluss 2021: "Geldregen"\" spiegelt meine Meinungen und Erfahrungen zu den dargestellten Themen wieder. Er beinhaltet keine Anlage- oder Investmentempfehlung.

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