E-Lastenrad mit Förderung

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen, dass ich zwei kleine Gewerbe betreibe. Eine Bullivermietung und einen Handel mit LEGO. Da ich für den LEGO-Handel häufig Pakete zur Packstation oder zu Paketshops bringe und dafür aktuell mein Auto nutze, habe ich mich über Alternativen dazu schlau gemacht und bin auf ein E-Lastenfahrrad gestoßen. Auch mit zwei kleinen Kindern ist ein sogenanntes Cargobike extrem praktisch. Für die Anschaffung eines gewerblich oder privat genutzten Lastenrades gibt es mehrere Fördertöpfe von Bund / Ländern oder Kommunen. Wie ich an mein E-Lastenrad gekommen bin, wie es gefördert wird und was ich zahle könnt ihr in diesem Beitrag lesen.

Warum ein E-Lastenfahrrad?

In meinem Freundeskreis nutzen mittlerweile viele private E-Lastenräder. Vor allem zum Kindertransport und zum Einkaufen. In vielen Fällen wird dort sogar ein Auto abgeschafft (wenn zwei vorhanden waren) und für den Alltag das Lastenrad genutzt.

Durch diesen Umstand hatte ich viele Möglichkeiten E-Lastenräder Probe zu fahren und mich mit dem Thema E-Lastenrad auseinanderzusetzen. Probegefahren bin ich ein Babboe City Mountain, ein Cube Cargo Hybrid und ein Urban Arrow Family. Wer sich den Spaß gönnt und ein paar Kilometer auf einem E-Lastenfahrrad fährt, der kann die Begeisterung dafür schnell nachvollziehen. Bei einem Fachhändler hier vor Ort bin ich sogar ein Oberklassemodell von Ca Go gefahren.

Meine Empfehlung: Ihr solltet diese Art der Mobilität auf jeden Fall mal ausprobieren!

Bisher war meine Einschätzung zum E-Lastenfahrrad, dass es sich um eine spannende Form der Mobilität handelt. Allerdings standen die privaten Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen und damit habe ich es eher als teure Spielerei abgetan. Einsteigermodelle wie das Babboe Curve starten bei ca. 3.500€, das bei Familien sehr beliebte Premiummodel Urban Arrow Family kostet ca. 6.000€.

Den 17 Jahre alten Toyota Yaris von Frau Sparhörnchen könnte man gleich mehrfach für diese Beträge kaufen.

Trotzdem habe ich versucht mich schlau zu machen, wie eine Möglichkeit besteht ein solches Fahrrad zu bekommen. Die meisten meiner Freunde haben ihre Lastenräder bei Lucky Bike gekauft. Ich bin aber am Ende wegen Service, Beratung und Premiumbikes bei Max Cargobike, einem hervorragenden und spezialisierten Händler um die Ecke gelandet.

Fördermöglichkeiten für Lastenfahrräder

Privat:

Im Freundeskreis sind die oben genannten Modelle oftmals mit einer regionalen Förderung gekauft worden. Regionale Förderung bedeutet unter diesen Umständen nicht, BAFA oder das Land NRW, sondern meist die Kommune.

Beispielhaft:

Seid ihr also privat auf der Suche nach einer Förderung für euer Cargobike, solltet ihr euch in eurer jeweiligen Kommune schlau machen. Stichwörter für die Suche in diesem Zusammenhang sind oft „Emissionsarme Mobilität“ oder „Elektromobilität“.

Meine Kommune, die Stadt Bielefeld hat bisher keine private Förderung für E-Lastenfahrräder angeboten. Hier gibt es zwar eine Vergütung von 1.000€ für diejenigen, die ihr Auto abmelden, 3 Jahre kein Neues anmelden und dafür ein Lastenrad kaufen, aber wir werden den Yaris von Frau Sparhörnchen wohl erstmal behalten.

Das Bundesland NRW oder der Bund bieten derzeit für privat genutzte Lastenfahrräder leider keine Förderungen an.

Gewerblich:

Für Gewerbetreibende und Selbstständige gibt es diverse regionale Fördertöpfe. Viel entscheidender sind m.E. hier aber die Förderung des Bundes über die BAFA (das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und in meinem Fall zusätzlich die Lastenrad Förderung über das Land NRW bei ProgressNRW (Förderinstitut der Bezirksregierung Arnsberg).

Was wird in beiden Fällen gefördert?
– Neue Lastenfahrräder
– Nutzlast min 120kg
– verbundene Transportmöglichkeit

Eine teilweise private Nutzung des Lastenrades ist dabei nicht ausgeschlossen und für mich mit zwei kleinen Kindern ein sehr praktischer Bonus. Eine vollständige private Nutzung wäre natürlich untersagt.

Wie hoch ist die Förderung?

Die BAFA fördert 25% der Anschaffungskosten des E-Lastenrades bis maximal 2.500€.

und

Progress NRW fördert 30% der Anschaffungskosten des E-Lastenrades bis maximal 2.100€.

Der wichtige Hinweis?

Eine Kopplung von BAFA-Förderung und Länder- oder Kommunen-Förderung (bspw die Lastenradförderung des Landes NRW) ist möglich.

Zuwendungen, die auf der Grundlage eines Förderprogrammes eines Bundeslandes oder eine Kommune für dieselbe Maßnahme gewährt wurden oder gewährt werden, sind nicht förderschädlich […]

Das Rechenbeispiel mit maximaler Förderung:

Bei einem Lastenfahrrad für 5.000€ netto würde zunächst der Bund mit 25% fördern und 1.250€ Fördergelder an das Unternehmen auszahlen. Auf die verbleibenden 3.750€ würde das Land NRW dann 30% fördern und 1.125€ Fördergelder auszahlen.

Effektiv müsste das Unternehmen für dieses E-Lastenfahrrad also nur 2.625€ bezahlen. Das entspricht einer Förderquote von 47,5% und macht ein Cargobike auf einmal sehr bezahlbar und wirtschaftlich sehr attraktiv.

Ablauf der Förderung bei E-Lastenrädern

Das wichtigste Vorab: Kauft kein E-Lastenrad und versucht danach eine Förderung zu bekommen! Das funktioniert nicht. Um Förderungen für euer Lastenrad von Bund und Ländern zu erhalten muss vorher ein schriftliches Angebot vom Händler eingereicht werden. Der Auftrag zur Bestellung des E-Lastenrades darf erst dann erteilt werden, wenn euch die Förderbescheide schriftlich zugestellt worden sind. Das kann sehr nervig sein und sorgt leider für lange Lieferzeiten. Es führt aber kein Weg dran vorbei.

  • Schritt 1: Lastenrad probefahren und aussuchen
  • Schritt 2: Schriftliches Angebot vom Händler auf euer Gewerbe erstellen lassen
  • Schritt 3: Antrag für Förderung stellen (bspw: BAFA , Progress NRW).
    Hinweis: Bei der BAFA müsst ihr zusätzlich zum Angebot eine Beschreibung des Einsatzzwecks mitschicken. Also wie nutzt ihr das Fahrrad gewerblich?
  • Schritt 4: Förderbescheide abwarten und unbedingt auf Richtigkeit prüfen!
  • Schritt 5: Fahrrad bestellen, irgendwann abholen und komplett bezahlen
  • Schritt 6: Verwendungsnachweise für Förderungen ausfüllen und abschicken. Hierzu gehören Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung, Foto des Lastenrades mit Förderaufkleber.
  • Schritt 7: Hoffen das alles glatt geht und euch die Förderung aufs Konto überwiesen wird.

Das ist eine etwas vereinfachte Übersicht. Aber sie soll euch zeigen, mit was ihr rechnen müsst, wenn ihr versucht eine öffentliche Förderung für ein E-Lastenfahrrad zu bekommen.

Fallbeispiel das Cargobike vom Sparhörnchen

Die hohe Förderquote des Lastenrades durch die Kopplung von BAFA und Progress NRW hat mir die Entscheidung leichter gemacht. Das Lastenrad würde ich nur dann umfangreich nutzen, wenn der Warentransport optimal klappt und es auch zum Transport der Kinder genutzt werden kann. Vielleicht lässt sich über eine optimale Ausstattung dann später auch ein hoher Wiederverkaufswert erreichen.

Ich bin am Ende dadurch beim teuersten E-Lastenfahrrad aus meinen Testkandidaten gelandet, dem CaGo FS200.

Die wichtigsten Entscheidungskriterien dazu ist wie folgt:

  • Es hat mir am meisten Spaß bei der Testfahrt gemacht
  • Der Innenraum der Cargobox hat für den Pakettransport die optimale Größe (Minimum 60 x 40 cm „Eurobox“)
  • Der Kindertransport wäre sehr komfortabel und sicher
  • Der Wiederverkaufswert wird in 3-4 Jahren hoffentlich stabiler sein, als bei einem Low-Budget Lastenrad

Wie ist das Rad ausgestattet?

Für alle Lastenrad-Nerds unter euch hier die Parameter des Cargobikes:

  • Basis Fahrrad CA GO FS 200 Multi
  • Bosch Performance CX Cargo Line Motor
  • Zwei Batterien mit je 625Wh
  • Seilzuglenkung
  • enviolo AUTOMATiQ Nabenschaltung
  • Supernova Leuchte
  • Parallelogramm Sattelstütze
  • 2 Ergonomische Kindersitze
  • Ortho-Safety-Collar (zur Vergrößerung des Laderaums und Sicherheit der Kinderköpfe)
  • All-Weather-Top
  • Ordentliches Fahrradschloss

Ich hab sicherlich etwas vergessen und musste die meisten Dinge aus dem Angebot abschreiben. Leider bin ich nicht sehr technikbegeistert und kann mir diese ganzen Details nie merken. Ein Cargobike mit Automatikschaltung und Seilzuglenkung ist auf jeden Fall ein absolutes Highlight. Wer sich im Detail interessiert kann gern nochmal bei mir anfragen.

Die Berechnung für mein Lastenrad:

Angebotspreis für mein CaGo FS200 knapp 10.473,85€!
Vollausstattung mit diversen Extras.

Abzüglich der Vorsteuer (allgemein als Umsatzsteuer / MwSt bekannt): 1.672,30€ bekomme ich vom Finanzamt erstattet.

Einkaufspreis netto: 8.801,55€

Förderung der BAFA (25%): 2.116,78€
Hier wurden die nicht förderfähigen Kindersitze aus der Vollausstattung abgezogen.

Förderung Progress NRW (30%): 1.980,00€
Auch hier gab es Kürzungen bei der Ausstattung.

Am Ende zahlt mein Unternehmen für das Luxus-Lastenfahrrad also 4.704,77€.

Hinweis: Es kann sein, dass die Förderung durch das Land NRW durch die zusätzliche Förderung der BAFA noch eingekürzt wird. Dann bekomme ich „nur“ 1.350€ Förderung. Bei dem Lastenrad wurde leider etliches sinnvolles Zubehör herausgestrichen und nur die Basisversion des Fahrrades wurde genehmigt. (Das ist bei Progress NRW so vorgegeben)

Die Mindestnutzungsdauer beträgt 3 Jahre. Sollte ich das Lastenrad vorher bereits verkaufen, müsste ich die Förderung zurückzahlen. Ich hoffe also darauf, dass ich für dieses Premiumlastenrad in 3 Jahren noch einen ordentlichen Preis erziele, damit ich nahezu gratis gefahren bin.

Der Wiederverkaufswert ist natürlich schwer abzuschätzen. Räder der Marke Urban Arrow (ebenfalls Premium) gehen nach 3 Jahren meist für etwa 50% des bisherigen Wertes an den Markt. Das wäre für mich beim Ca Go in 3 Jahren dann ein super Ergebnis.

Zusätzlich bietet mir das Cargobike die Möglichkeit einer steuerlichen Abschreibung über 7 Jahre. Es gehört ja nach Anschaffung zum Anlagevermögen meiner Firma. Das heißt die Investition spart mir zusätzlich ein paar Steuern auf Gewinne mit meinem Gewerbe.

Ein Lastenrad für 5.000€ hätte es sicher auch getan und wäre wirtschaftlich deutlich sinnvoller fürs das Gewerbe gewesen. Aber für irgendwas muss der Spaß mit der eigenen kleinen Firma nebenbei ja auch gut sein.

Wie lange hat die Förderzusage von BAFA und ProgressNRW gedauert?

In meinem Fall hatte ich wirklich großes Glück. Das Angebot meines Lastenfahrradhändlers hatte ich am 14.06.22 auf dem Tisch. Die BAFA hat bereits am 21.06.22 eine Förderzusage durch Zuwendungsbescheid gegeben. Progress NRW hat den Zuwendungsbescheid dann am 13.07.22 zugestellt. Die Wartezeit nach Angebotserstellung waren also „nur“ 4 Wochen.

Nach der Zusage habe ich direkt bei meinem Händler Max Cargobike in Bielefeld Bescheid gegeben, dem ich an dieser Stelle großes Lob aussprechen möchte. Das Lastenrad wurde direkt nach meiner Bestellung am 13.07. mit beauftragt und am 03.08. konnte ich es bereits abholen. Bei den aktuellen Lieferzeiten war das wirklich ein hervorragendes Ergebnis. Von der Antragstellung bis zur Auslieferung sind gerade mal 6 Wochen vergangen.

Wenn man sich andere öffentlich geförderte Verfahren anschaut, so scheint dieser Prozess ziemlich gut zu funktionieren.

Versicherung eines gewerblichen E-Lastenrades

Für ein Cargobike, dessen Wiederanschaffung 8.801€ kosten würde, sollte auch als Gewerbetreibender ordentlicher Versicherungsschutz bestehen.
Hierzu ein wichtiger Hinweis: Achtung!
Die meisten normalen E-Bike Versicherer schließen gewerblich genutzte Fahrräder komplett vom Versicherungsschutz aus. Hierzu solltet ihr genau in die Versicherungsbedingungen schauen, damit ihr nachher keine böse Überraschung erlebt.

Für mein gewerbliches E-Lastenfahrrad bin ich bei, der Barmenia fündig geworden. Hier sind nur gewerbliche Fahrräder ausgeschlossen, die für Post-, Paket-, Kurier-Fahrten genutzt werden. Die meisten könnten den Versicherer also nutzen. Ich hatte auf der Suche zuvor mehrere Angebote gefunden zwischen 320€ und 417€ und zahle für das teure E-Lastenrad jetzt „nur“ 248€ Versicherung inkl. Schutzbrief. Der Anbieter kann natürlich auch für private Lastenräder genutzt werden.

Hier der Link zu dem Tarif für den ich mich entschieden habe:
Barmenia Fahrradversicherung – Beitragsrechner

Den Schutzbrief finde ich bei den meisten Fahrrädern und E-Bikes überflüssig, weil man diese bei einer Panne mit einem Fahrradträger oder im Kofferraum eines Autos abtransportieren könnte. Bei einem Cargobike hat man keine Chance es bei einer Panne zu transportieren, außer man fährt privat zufällig einen Sprinter. Also habe ich mich lieber für Full-Service entschieden.

Erste Fahrerfahrung mit dem E-Lastenrad

Ich bin extrem froh, dass unser Lastenrad noch im August ausgeliefert wurde. Das Wetter ist fantastisch, ich fahre es jetzt seit knapp 3 Wochen und bin noch vollkommen in der Anfangseuphorie. Der Kilometerstand beträgt per heute 224.

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt habe ich meine Warenausgänge im August mit dem Lastenrad abgewickelt. Auch für einige Einkäufe wurde das Lastenrad genutzt. Es hat damit schon etwa 3.000€ an Warenwert bewegt. Die Entscheidung als Grundfläche bei der Cargobox ein Lastenrad mit Mindestgröße 60×40 zu wählen hat sich als goldrichtig erwiesen. Meine anderen Favoriten hätten das nicht gewährleisten können und dadurch hätte ich für einige große Pakete doch das Auto nehmen müssen.

Die längste Tour in den zurückliegenden 3 Wochen betrug 58km in mehreren Etappen und mit 2 Kindern in der Box. Die Tour war wirklich erholsam und die Strecke war sehr gut zu bewältigen. Auf Langstrecken außerhalb der Stadt hätte ich mit dem Auto natürlich Zeitvorteile. Im Stadtverkehr bei Strecken von 2-5km habe ich mit meiner Durchschnittgeschwindigkeit von knapp 22km/h und den zusätzlich oftmals besseren Routen, die ich mit dem Rad wählen kann das Gefühl deutlich schneller zu sein als sonst mit dem Auto.

Auf Basis der bisher gefahrenen Kilometerleistung habe ich für euch auch eine kleine Vergleichsrechnung: E-Lastenrad vs Auto

224 km Reichweite entsprechen in etwa 3 Akkuladungen und damit ca 3,5kwh Strom. Die reinen Energiekosten für den Weg liegen bisher also bei 1,51€. Im Vergleich dazu verbraucht mein Skoda ca. 5,5l Diesel auf 100km und hätte damit Kosten von 22,54€ verursacht. Auch die Folgekosten für Verschleißteile sollten beim Lastenfahrrad deutlich geringer sein, als beim Auto. Somit spart jede Fahrt bares Geld.

Im Gegensatz zur privaten Nutzung eines PKW fällt meiner Recherche nach nichtmal die 1% Versteuerung an: „Bei der Einstufung des E-Bikes als Fahrrad ist seit dem 1.1.2019 kein geldwerter Vorteil mehr zu erfassen, wenn der Nutzungsvorteil (= unentgeltliche private Nutzung) vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird.

Wer heute 25.000km mit seinem Auto fährt, der wird wohl ab Morgen nicht mit einem Lastenrad zurecht kommen. Wer aber 5.000km mit einem Zweitwagen zurücklegt, der kann wohl auch umsteigen.

Fazit

Ein E-Lastenfahrrad als Kleingewerbetreibender zu kaufen kann eine tolle Möglichkeit sein um Mobilität zu gewinnen und kleine Warensendungen abzuwickeln. Vor allem wenn zusätzlich zur gewerblichen Nutzung noch der private Nutzen kommt ist das Gefährt eine absolute Win-Win-Situation.

Die Förderung von BAFA und Progress NRW machen es spannend, da die Möglichkeit besteht das Fahrzeug fast gratis zu nutzen, wenn es gut gepflegt wird und damit der Wiederverkaufswert nach 3 Jahren nicht weit vom originären Einkaufspreis entfernt liegt. Damit wird aus der Lastenradanschaffung dann beinahe eine Wertanlage.

Leider warte ich derzeit noch auf die Auszahlungen beider Förderungen. Heute gab es von der BAFA eine Rückfrage zur Auftragsbestätigung. Somit scheint dort der Auszahlungsprozess zumindest schon in Bearbeitung zu sein. Sobald ich weiß, ob mir in dem Prozess noch Steine in den Weg gelegt wurden werde ich Updates in diesen Artikel aufnehmen. Ich hoffe aber auf einen reibungslosen Ablauf, damit meine Begeisterung für diese schöne Mobilitätsform erhalten bleibt.

Update: Die Förderungen sind beide in voller Höhe ausgezahlt worden. BAFA am 06.09.22 und Progress NRW am 13.09.22.

Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema habt nutzt gern die Kommentarfunktion, oder schreibt mir über das Formular eine Email.

    Ich hoffe dieser kleine Einblick in ein weiteres Projekt war spannend für euch und ich freue mich wie immer über zahlreiches Feedback.

    Disclaimer

    Dieser Post "E-Lastenrad mit Förderung" spiegelt meine Meinungen und Erfahrungen zu den dargestellten Themen wieder. Er beinhaltet keine Anlage- oder Investmentempfehlung.

    Ausgehende Links sind teilweise Affiliatelinks, für deren Nutzung eine Vermittlungsprovision an mich fließen könnte.

    4 Gedanken zu „E-Lastenrad mit Förderung“

    1. Man muss sich das wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen – ein Fahrrad für fast 10.500 €.

      Entschuldigung, wenn ich das jetzt so kontrovers schreibe, aber sind wir denn alle verrückt geworden?

      Für das Geld bekommt man ja schon eine gebrauchte Mittelklasse, welche viel mehr Nutzwert bietet und das bei jedem Wetter, nicht nur bei Sonnenschein.
      Selbst das Argument der Kosten (Sprit vs Strom) ist doch am Ende auch ein Milchmädchen?

      Damit man z.B. 10.000 € einspart, müsste man mit dem Ding 100.000 km fahren. Wie lange hält wohl der Akku?
      Wo werden wohl in nächster Zeit die Stromkosten liegen?

      Für mich einfach nur unverständlich…

      Grüße,
      Manuel

      1. Hey Manuel,

        ich verstehe den Punkt. Ohne die Förderung für mich auch unvorstellbar. Selbst mit Förderung noch eine heftige Investition.
        Aber ich verstehe auch nicht, wie Menschen Porsche fahren können. Der hat auch keinen Nutzwert im Vergleich zu meinem Skoda.

        Das Kostenargument ist erst dann ein Anschaffungsargument, wenn dadurch der typische Zweitwagen entfällt. Ich denke bei uns wird es nicht lange dauern, bis es soweit ist.
        Grundsätzlich aber eine pure Luxusanschaffung, die einen hohen Freizeitwert hat und mit einem kleinen Nutzwert verbindet.

        Viele Grüße,
        Jens

    2. Ich habe erst durch diesen Artikel erfahren, dass du (wie ich) in Bielefeld wohnst.

      Hier gibt es auch das tolle Angebot von Biesela (Bielefeld sein Lastenrad). Da kann man sich an verschiedenen Standorten in der Stadt ein Lastenfahrrad kostenlos ausleihen. Ich hoffe ich darf an dieser Stelle Werbung dafür machen. Auf einen Link verzichte ich 🙂

      Ansonsten ist ein Lastenrad eine tolle Sache. Ich leihe mir oft eines zum Einkaufen, zumindest für größere Einkäufe.

      1. Hey Paul,
        du hast natürlich Recht. Eine Biesela ist mir mal in der Stadtbücherei über den Weg gelaufen und das Konzept ist super zum Kennenlernen oder für sporadische Nutzung.
        Ich glaube als Alltagstransporter (Wir fahren mindestens alle 2 Tage) und für Langstrecken ist es für uns aber eher ungeeignet.
        Leider habe ich gerade beim Recherchieren erst herausgefunden, dass einer der Dauerstellplätze der Bieselas nur 1 km von uns entfernt ist.
        Damit hätte ich natürlich schon viel früher anfangen können das Lastenrad auszuprobieren.
        Vermutlich hat der Verein, der die Räder betreibt diese ebenfalls über die BAFA und Progress NRW fördern lassen 🙂

        Für die, die sich das Gratislastenradprogramm in Bielefeld mal anschauen möchten habe ich einen Link in den Kommentar gesetzt.

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