Inkassoverfahren von Paigo – Betrugsversuch

Palim Palim,
in diesem Beitrag geht es nicht um Geldanlage oder Sparmöglichkeiten. Ich bin Opfer eines Betrugsversuches / Identitätsdiebstahls geworden, der mir durch ein Inkassoschreiben des Dienstleisters Paigo aufgefallen ist. Jetzt kann ich euch teilhaben lassen, wie ich das Thema aus der Welt schaffen konnte.

Ausgangssituation / Inkasso von Paigo

Am 10. Juni habe ich ein Schreiben von einer Firma namens Paigo erhalten, das mit Persönlich / Vertraulich korrekt an mich adressiert war. Im Betreff stand nur Inkassoverfahren. Danach wird dargelegt, dass es angeblich eine Forderung von PayPal Pte. Ltd. gegen mich über 614,95€ gibt.

Das betreffende paypal Konto wird hierbei ebenfalls aufgeführt und was soll ich sagen: Meins ist es nicht, aber mit viel Fantasie könnte es meins sein. Zumindest kommen in der falschen Outlook Emailadresse mein Vorname und Teile meines Nachnamens vor.

Die Forderung soll am 22.04.entstanden sein, durch „Vertragsabschluss im Internet“. Also hat jemand mit diesem falschen Paypalkonto anscheinend tatsächlich Ware in einem Onlineshop gekauft.

Zu der Hauptforderung, die Paigo gegen mich beitreiben möchte, kommen noch 54,05€ Mahnkosten und 0,56€ Zinsen.

Insgesamt werde ich mit einer GESAMTFORDERUNG von 669,56€ konfrontiert. Für die Zahlung wird mir eine Frist bis zum 16.06. gesetzt. Also sportliche 6 Tage.

Ich denke an dieser Stelle muss nicht extra erwähnt werden, dass ich keine Ware für 614,95€ über das aufgeführte paypal Konto gekauft habe und erstmal ziemlich sauer war, wie man mir nur solche Briefe schicken kann.

Was ist Paigo?

Ich habe als erstes recherchiert, was Paigo überhaupt ist. Ist die Firma selbst nur eine Fake-Adresse für Betrüger oder handelt es sich um einen echten Dienstleister? Schließlich könnte es gefährlich sein in der Antwort auf das Schreiben weitere Daten zu kommunizieren, wenn diese dann wieder bei Betrügern landen.

Paigo ist aber ein eingetragenes Inkassounternehmen und Mitglied im Verband der deutschen Inkassounternehmen. Mit 100-200 Mitarbeitern scheinen dort auch recht viele Menschen zu arbeiten.

Über Arvato gehört Paigo zum Bertelsmannkonzern und scheint nach meiner Google Recherche nicht nur paypal als Kunden zu haben, sondern auch Forderungen von Amazon, Vodafone und der Deutschen Bahn einzutreiben.

Also bin ich davon ausgegangen, dass ich es hier nicht mit einem unseriösen Dienstleister zu tun habe. Sondern mit einem Unternehmen, das für die großen Konzerne die „Härtefälle“ übernimmt.

Schritt 1: Reaktion auf das Inkassoschreiben von Paigo

Glücklicherweise war meine Wut durch die Recherche dann ein wenig verraucht und ich habe beschlossen an die aufgeführte Emailadresse von Paigo eine Stellungnahme zu schicken:

…heute habe ich einen Brief von Ihrem Unternehmen mit einer Inkassoforderung über 669,56€ erhalten.

Diese Forderung bestreite ich hiermit!

Es gibt keine zugrunde liegende Bestellung oder Lieferung / Leistung meinerseits. Es gibt kein Paypalkonto …@outlook.de.

Scheinbar sind mein Name und meine Adresse für betrügerische Aktivitäten genutzt worden.

Ich bitte im Rahmen der Rechtsverfolgung dringend darum mir kurzfristig offenzulegen, wer der Auftraggeber ist, um welche Ware es sich gehandelt haben soll und wohin diese Ware geliefert wurde.

Wichtig wäre in diesem Zusammenhang auch die IP Adresse, von der aus das Konto eröffnet wurde. Diese und die Versandadresse der Leistung wird mich zu 100% entlasten.

Außerdem bitte ich um Offenlegung, mit welchen Informationen zu meiner Person ein Paypalkonto eröffnet wurde, dass man mit über 600€ überziehen kann. Ich gehe davon aus, dass nur Name und Anschrift für ein solches Konto nicht genügen und möchte gern herausfinden, welche Lebensbereiche eventuell noch betroffen sind.

Ich werde diesen Vorgang dann mit den von Ihnen bereitgestellten Daten zur Anzeige bringen.

Unterrichten Sie Ihren Auftraggeber bitte darüber und weisen Sie daraufhin, dass das Paypalkonto …@outlook.de sofort zu sperren ist

Meine Email an Paigo

Leider wurde meine E-Mail bis zum Verstreichen der Zahlungsfrist am 16.06. nicht beantwortet. Also habe ich bei Paigo angerufen.

Es mag daran gelegen haben, dass meine Wut nach einer Woche mit dem Schreiben auf dem Tisch schon ziemlich abgeklungen war oder daran, dass der Mitarbeiter dort extrem gut geschult war. Auf jeden Fall war das Gespräch mit dem Paigo Mitarbeiter sehr angenehm und lösungsorientiert.

Nachdem ich ihm erläutert hatte, dass ich glaube Opfer eines Betruges geworden zu sein hat er mir Tipps gegeben, wie ich das Thema aus der Welt schaffen kann.

Tipp 1: Kontakt zum Auftraggeber des Inkassos aufnehmen (bei mir paypal)
Tipp 2: Strafanzeige bei der Polizei erstatten

Von der Definition her bin ich übrigens wohl nicht Opfer eines Betruges geworden, sondern eines Identitätsdiebstahls.

Leider habe ich die von mir geforderten Daten zum Vorgang nicht bekommen, da Paigo diese als Dienstleister garnicht vorliegen hat.

Schritt 2: Telefonat mit paypal zum Betrugsfall / Identitätsdiebstahl

Bei paypal bin ich nach der positiven Erfahrung mit Paigo dann direkt auf das Telefon umgestiegen und habe dort angerufen. Unter der Hotline 0800 7234500 bin ich nicht durchgekommen und habe mir die 069 945189832 rausgesucht.

Leider kann ich euch nicht mehr genau schildern, welche Auswahl ich getroffen habe. Auf jeden Fall ging es ohne Kundenservice PIN oder Telefonnummer und bei der Themenauswahl bin ich dann in das Menü verdächtige Emails / Sicherheitsbedenken gekommen.

Auch dort bin ich glücklicherweise ebenfalls auf einen sehr fähigen und freundlichen Mitarbeiter gestoßen, der das Thema mit mir zusammen angegangen ist. Er hat die Kontensperre vorgenommen und dafür gesorgt, dass die Sperrung der falschen Identität keine Auswirkungen auf mein richtiges paypal-Konto hat.

Vermutlich hat es auch geholfen, dass es von mir ein echtes paypal-Konto gab und der Mitarbeiter dort nachvollziehen konnte, dass dieses bisher immer ordentlich gedeckt war.

Damit wurden die Inkassoaktivitäten erstmal gestoppt. Mir wurde zudem zugesagt, dass das Verfahren eingestellt würde, wenn die Strafanzeige vorliegt.

Leider durfte mir der Mitarbeiter keine zusätzlichen Informationen zu der betrügerischen Transaktion geben. Er konnte nur sehen, dass die Ware bei Mediamarkt gekauft wurde. Das eventuell hinterlegte Bankkonto oder die Adresse, an die die Ware versendet wurde durfte er mir jedoch nicht mitteilen, weil dies erfahrungsgemäß oft ebenfalls gestohlene Daten anderer Menschen sind.

Er teilte mir mit, dass diese Daten von der Polizei im Rahmen der Ermittlungen dann über eine Schnittstelle bei paypal abgerufen werden.

Schritt 3: Anzeige bei der Polizei

Bei der Polizei habe ich dann nach einem einfachen Weg gesucht die Sachlage zu schildern. In NRW ist das ohne weiteres möglich. Es gibt ein Onlineportal für sowas. https://service.polizei.nrw.de/anzeige Dort kann man seine Anzeige online erstellen und alle nötigen Hinweise zum Sachverhalt geben. Da mir mittlerweile die relevanten Daten für die Anzeige bekannt waren, habe ich dort die Formulare ausgefüllt und eine Bestätigung über meine Anzeige per Email bekommen.

Bis heute wurde ich leider nicht von der Polizei hierzu kontaktiert. Es hätte mich gefreut zu erfahren, ob derjenige der sich meinen Namen für irgendwelche Betrügereien ausgeliehen hat, identifiziert werden konnte und bestenfalls in Untersuchungshaft sitzt. Das Strafmaß fängt wohl bei Geldbußen an und geht bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe. Leider ist von letzterem wohl nicht auszugehen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Ende der Geschichte:

Die Anzeige bei der Polizei scheint zumindest bewirkt zu haben, dass paypal und Paigo nun die Verfolgung der Forderung bei mir aufgegeben haben und den echten Schuldner / Betrüger / Identitätsdieb gemeinsam mit der Polizei suchen.

Ich bekam am 22.06. eine Email in der steht:

Einstellungsmitteilung

Guten Tag …,

mittlerweile liegen uns neue Informationen vor. Aus diesen geht hervor, dass kein Anspruch gegen Sie besteht. Deshalb haben wir die gegen Sie gerichtete Angelegenheit eingestellt.

Wir entschuldigen uns vielmals für die Unannehmlichkeiten, die Ihnen entstanden sind.

Mail von Paigo

Vielleicht wird also doch bald jemand seine Zelle beziehen 🙂

Tipp zum Abschluss:

Um herauszufinden, ob der Identitätsdieb es noch auf anderen Wegen versucht habe ich im August einen ganz spannenden Service bei der SCHUFA entdeckt. Dort kann man „meineSCHUFA plus“ bestellen. Ein Überwachungstool mit zusätzlichem Identitätsschutz.

Prüft jetzt eine Firma wie paypal oder ein großer Versandhändler ein neues Kundenkonto auf meinen Namen bei der SCHUFA und möchte Rechnungskauf / Kauf auf Kredit anbieten, bekomme ich eine Nachricht.

So kann ich frühzeitig einen Riegel vorschieben, indem ich rechtzeitig alle Auskunfteien sperre und dadurch keine Zahlungen auf Rechnung oder Kredit auf meinen Namen mehr zulasse.

Einmal pro Jahr könnt ihr eure SCHUFA Auskunft auch Gratis bestellen und bekommt eine Übersicht aller bisherigen Anfragen. Dazu sucht ihr euch hier die Variante Datenkopie (nach Art. 15 DS-GVO).

Update:

Kleines Update zum Sachverhalt 28.12.21:
Heute erreichte mich ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft mit folgendem Inhalt.

Strafanzeige gegen XXX XXX
Tatvorwurf Computerbetrug

Sehr geehrter …,

das aus Ihrer Strafanzeige eingeleitete Verfahren wird hier unter dem oben angegebenen Aktenzeichen bearbeitet.

Falls nicht Anklage erhoben werden sollte, erhalten Sie weitere Nachricht.

Es besteht also tatsächlich Hoffnung, dass jemand für „Computerbetrug“ belangt wird. Das Strafmaß hierfür liegt zwischen Geldstrafe und 5 Jahren Freiheitsstrafe. So hat sich der Weg über die Anzeige und die schnelle Reaktion dann am Ende hoffentlich gelohnt und es werden zumindest von diesem Täter nicht noch mehr Identitäten gestohlen.

Übrigens gab es im September schon wieder einen Versuch an meine persönlichen Daten zu kommen. Mehr dazu hier:

Disclaimer

Dieser Post "Inkassoverfahren von Paigo - Betrugsversuch" spiegelt meine Meinungen und Erfahrungen zu den dargestellten Themen wieder. Er beinhaltet keine Anlage- oder Investmentempfehlung.

Ausgehende Links sind teilweise Affiliatelinks, für deren Nutzung eine Vermittlungsprovision an mich fließen könnte.

33 Gedanken zu „Inkassoverfahren von Paigo – Betrugsversuch“

  1. Danke für deinen Einblick – immerhin mit gutem Ausgang – allerdings nervt es natürlich ungemein so viel Zeit und Energie auf so etwas verwenden zu müssen! Hatte das vor vielen Jahren auch mal bei Ebay in dem meine Identität ein Verkäufer angenommen hat – ging ohne Polizei über ebay immerhin.

    1. Hi Thomas,
      da hast du völlig Recht. Das geht einem richtig auf die Nerven. Ich vermute ich hatte wirklich Glück, dass meine Ansprechpartner auf beiden Seiten so kooperativ waren.

      1. Danke für deinen Ausführlichen Bericht, den ich über Google gefunden hab.
        Wir haben nämlich nun das gleiche Problem was Paigo betrifft, es geht um Paypal in Singapur, wir wohnen in Rheinland Pfalz. Ich kann mich noch an letztes Jahr erinnern (12/2020), als wir eine Mahnung bekamen, da das Paypal Konto angeblich nicht gedeckt war. Meine Freundin hatte seit jahren kein Paypal Konto mehr genutzt. Als wir uns einloggten, war auch kein Betrag zu sehen, es stand auf 0 Euro. Da sie es nicht gebraucht hat, haben wir es gelöscht. Heute, nach 11 Monaten! kommt aufeinmal ein Schreiben, vom Amtsgericht hier bei uns in der Stadt. (Ist eigentlich wohl als Einschreiben gedacht, hat aber normal im Briefkasten gelegen). Jetzt geht es wieder um die Zahlung plus Zinsen etc. Weiss jetzt gar nicht, ob ich es einfach ignoieren soll, Widerspruch einlegen oder wie du, Anzeige erstatten, was auch Online geht.
        Der ganze Krempel nervt nur, als ob man für so ein Mist Zeit hätte.
        Gruss
        Thomas

      2. Mir ist so etwas auch passiert, habe daher eine Zurückweisung an Paigo geschickt, mit der Bitte um Zusendung der Vertragsunterlagen, mit meiner Unterschrift und Autorsierung darauf, sowie Bestallungsnummer nach den 12 Barvermutungen und der Registrierungsnr. in Delaware USA als Inkassobüro, war super easy, zuerst haben die dann die Halbierung des Betrages, was ja ein Eingeständnis ist, angeboten, nach der 3ten Zurückweisung mit Antworttermin von mir, kam nichts mehr. Was die da so machen ist Täuschung im Rechtsverkehr und konkludentes Handeln, Forderungen dürfen in Germany nicht veräussert werden, da illegal. Ohne Meldung haben die es also mit stillschweigendem Einverständnis hingeommen.

  2. Spannend, hatte auch schon etwas in der Richtung. Habe dann Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft gestellt, hatte dafür viele Infos zum Täter ermittelt. Auch die Geldinstitute bezüglich der Verwendung und Speicherung meiner Daten habe ich angeschrieben, diese hatten mich auch nach dem Wissen eines Betruges nicht nach DSGVO informiert…

    Check mal deine Schufa, durch meine jährliche Prüfung ist mir die Sache dort aufgefallen.

  3. Hallo Jens,

    Vielen Dank für deinen Beitrag, auf den ich gestoßen bin, weil ich „Paigo“ zunächst für etwas unseriöses gehalten habe und danach suchte. Deine Geschichte hat mir geholfen, ich bin genau so vorgegangen. Bei mir ging es darum, dass für meinen verstorbenen Vater mehrere PayPal-Accounts angelegt wurden und darauf munter bestellt wurde. Nun war das mit der Sterbeurkunde recht schnell aus der Welt geschafft und ich muss sagen, sowohl PayPal als auch Paygo haben sich super verhalten (telefonisch und e-mail) ich habe seit dem nichts mehr davon gehört.

    Frank

  4. Mein Verlobter hatte heute einen Anruf von denen bekommen. Die haben ihm aber nicht gesagt um was es genau geht. Post kam hier niemals an. Das macht uns schon stutzig

    1. Hi Melfy,
      das kann ich verstehen. Ist auch eher seltsam. Der Mitarbeiter von Paigo, den ich am Telefon hatte war eigentlich recht hilfsbereit. Aber ich hatte auch das Schreiben im Briefkasten und hab mich aktiv bei denen gemeldet.

      1. Hallo! Habe heute einen Brief von paigo bekommen und das Schreiben ist vom 29.09.2021 und muss einen Betrag direkt zum 04.10.2021 leisten. Ich habe aber nichts bestellt. Was nun? Bin echt baff.. Wie soll ich mich verhalten? Ganz liebe Grüße.

        1. Hi Iris,
          das is ja wie in meinem Fall. Gezahlt hab ich erstmal nicht, aber hab dann direkt angerufen und mich durchgefragt.
          Es besteht ja anscheinend keine gültige Forderung gegen dich.
          Weißt du denn für wen Paigo da versucht Geld zu bekommen?

  5. Leute, lasst Euch von irgendwelchen Inkasso-Mahnungen und Zahlungssaufforderungen nicht beeindrucken. Es sei denn, Ihr schuldet dem angeblichen Gläubiger…tatsächlich Geld. In diesem Fall unbedingt beachten: Setzt Euch n u r dann mit dem Gläubiger in Verbindung und regelt Zahlungen…Ratenvereinbarung.. ausschließlich direkt. In keinem Fall Zahlungen an InkassoFirmen direkt….dort versanden Zahlungen i n (erdachte) Kosten – Zinsen etc.

    Grundsätzlich gilt: Inkassogesellschaften können nur Mahnen und Leute einschüchtern. Vollstreckungsmaßnahmen dürfen sie nicht veranlassen und auch keinen Gerichtsvollzieher beauftragen. Zur Not hilft dann nur Betrugsanzeige….

    Gerhard, Lüneburg

  6. Sehr vielen Dank fur deine ausführliche Geschichte /Anleitung. Mir ist heute GENAU das gleiche passiert, und als ich mich wieder ein bisschen zusammengerissen habe,erst bei Google angefangen und auf deine Erlebnisse gestoßen,und genau alles so gemacht.

    Sofort Paigo angerufen, da war schon klar das meine Geburtsdatum nicht überein kam. PayPal angerufen, die haben mich erzählt daß das PayPal-Konto mit ein ungedeckten Bankkonto eingestellt war -selbstverstandlich nicht mein Bank. Haben das Konto sofort gesperrt und abgezeichnet das es nicht zu meine Name gehört. (Und selbst habe ich überhaupt kein Konto).

    Danach ab zum Polizei, wo meine Anzeige aufgenommen würde, Aktennummer an Paigo mitgeteilt, und hoffentlich ist damit Schluss.

    Du hast mich wahrscheinlich ein Par schlaflose Nächte und viel Panik gespart. Nochmals vielen Dank.

  7. Danke für den Artikel! Ich habe heute auch ein Schreiben erhalten allerdings soll die Foderung seitens Amazon bestehen.
    Das Gute ist, dass ich bereits 2 Telefonate hatte, wo ich mit Amazon sprach wegen Aktivitäten auf meinem Konto, welche nicht von mir aus kamen.
    Diese wurden auch aufgezeichnet. Ich bin nun mal sehr gespannt.

    1. Hi Manuela,
      Danke für deinen Kommentar. Heißt das, dass bei dir jemand die Zugangsdaten zum Amazon-Konto hatte und damit Dinge bestellt hat?

  8. Ich habe auch seit einigen Wochen Stress mit Arvato/Paigo. Ich rief nach einer Forderung von Arvato bei Amazon an, wo man mir mitteilte, das entsprechende Betrugskonto sofort gesperrt zu haben. Man sagte mir, dass damit die Sache erledigt sei. Kurz später 2 Mahnungen durch Paigo. Ich rief dort an um zu schildern um was es geht. Ich soll Anzeige wegen Identitätsdiebstahl machen und denen eine Kopie senden. Allerdings möchte ich denen nicht meine echten Daten zukommen lassen. Amazon meinte ich solle denen keine Daten von mir geben.

  9. Huhu!

    Danke für deinen Artikel. Ich hatte heute ebenfalls Post von besagtem Inkassounternehmen. Laut Amazon ist mein Konto in Ordnung. Es muss also ein Fake Konto geben.
    Ich soll das schreiben bei Amazon hochladen, weiß aber noch nicht so ganz wie und wo.

    Aber ich werd mich das schon durch arbeiten …
    Anzeige erstattet und ich melde gleich meine Strafanzeige an Paigo.

  10. Habe auch Probleme mit Paigo. 2021 haben die irgendwelche Forderungen gestellt. Ich wollte wissen wo für.
    Statt einer normalen Antwort bekam ich noch eine Forderung mit einer noch höheren Summe. Wir haben den Verbraucherschutz angerufen. Die haben uns dann ein Formelar aus dem Internet empfohlen das wir der Polizei geschickt haben. Damit war die Anzeige gegen Paigo gestartet.
    Die Polizei hat alles weitere veranlasst. Nach ein paar Tagen haben wir von Paigo Bescheid bekommen das ein Versehen vorlag
    Und keine Forderungen an uns bestehen.
    Jetzt haben wir wieder eine Mahnung von Paigo. Wir müssen das ganze noch mal durchspielen.
    Eine recht nervige Sachen.
    Wer weiß was danach kommt.

  11. Hallo heute bekam ich auch per imail 2 Rechnung von paigo. Sollte bis 6.5 meine Rechnung bezahlen von Vodafone. Allerdings hat Vodafone eine abucherlaubnis und weiß genau das ich mit nicht im Rückstand bin. Da es jetzt aber eine Inkasso Gesellschaft ist wriss ich nicht ob ich es ignorieren soll . Bin durch das durchsuchen im Internet auf diese schreiben von Ihnen gestoßen und fand es sehr interessant.

    1. Hallo Marion,
      ich würde einfach mal bei Paigo unter der angegebenen Telefonnr. anrufen, vielleicht können die erklären, woher der angeblich offene Betrag kommt.

  12. hallo leute auch ich werde seit monaten von paigo mit mahnungen bombadiert forderungen von amazon soll was bestellt haben aber ich hab mit dem amazon vertrieb LV vereinbart seit ich dort kunde bin ich bat das sie mir den bestellvorgang zu kommen liesen auch nicht passiert dann haben sie aufgeliestet so klein das ich es kaum entziffern konnte was ich bestellt haben soll aber seit jahren wenn ich bestelle wird das von meinen konto abgebucht das kam mir koscher vor sagte hab dies nie erhalten und amzon sagte konto sei ok habe keine schulden bei amazon dann soll ich anzeige wegen identitätsdiebstahl machen das wer wohl mein konto hergenommen hat sprich meinen namen und hat bestellt und ich soll das bezahlen was ich nicht bestellt habe denn bei amazon kannst du sehen was du bestellt hast und dann buchen die das ab hab das paigo mitgeteilt und sagte dem amazon mitarbeiter das er mein konto checken solle da teilte er mir mit sei alles in ordnung und ich hab keine offenen rechnungen also muss damals wer mein namen genommen haben und bestellt haben aber der kann das konto wieder gelöschst haben das man ihn nichtmehr aufspüren kann ich leb in bayern was kann ich tun das mich paigo in ruhe lasst die können nichts vorweisen das ich die ware erhalten habe weil ich das von dene verlangte sollen beweisen das ich das erhalten habe ich kann weiterhin bei amazon bestellen also war die bestellung ein fake denn wenn man wo schulden hat müssen die erst beglichen werden bevor man wieder kreditwürdig wie man sagt ist und wieder ware bestellen könne also ist mein amazon konto sauber das soll derjenige zahlen wo fakekonto mit meinen namen machte und auf mein namen bestellte und wenn der denkt übernimm seine kosten da hat der sich gewaltig geiirt

    1. Hallo Birgit,

      Leider ist dein Kommentar für mich recht schwer zu lesen. Den Identitätsdiebstahl anzuzeigen ist ein guter Weg. Dann bekommst du ein Aktenzeichen der Polizei für den Vorgang.

      Ansprechpartner für dich ist wohl in erster Linie Amazon, die den Fakeaccount, der auf dich erstellt wurde löschen müssen und Paigo gegenüber den Inkassoauftrag zurückziehen müssen. Vermutlich war es nicht dein eigener Account, sondern ein Zweitaccount auf deinen Namen.

      Ich hoffe das hilft dir.

      Viele Grüße und viel Erfolg,
      Jens

  13. Hallo Leute, bei mir ist es so, dass ich über Amazon am 31.03.22 etwas über € 13,99 bestellt habe und fristgerecht am 11.04.22 an Avarto Payment bezahlt habe. Leider konnte man die Zahlung nicht zuordnen. Am 09.05.22 erhielt ich von Arvato für Amazon die 2. Mahnung. Leider konnte ich wegen Urlaub aber erst am 09.05.22 reagieren und habe eine Mail (nach erfolgten Anruf bei Amazon) an monatsrechnung@amazon.de mit allen Unterlagen (Überweisungsabbuchung usw.) geschickt. Ich erhielt am gleichen Tag von Amazon eine Mail, dass meine Zahlung gefunden wurde und ordnungsmäßig verbucht wurde ( mit Auszug meines Amazonkontos). Mein Konto ist ausgeglichen. Am 12.05.22 erhielt ich aber die Zahlung als nicht zuzuordnen wieder zurück. Am 20.05.22 bekam ich von Paigo GmbH, eine Mahnung über die abgetretene Forderung der Avarto Payment Solutions GmbH mit Mahngebühren und Zinsen über € 35,07. Ich habe sofort angerufen und um Klärung gebeten. Zzgl. habe ich auch eine Mail an Paigo mit allen Unterlagen und der erneuten Zahlungsanweisung (ohne Mahngebühren) an Arvato Payment geschickt. Es wird aber leider nichts geklärt. Jetzt habe ich weitere Mahnungen über die Mahngebühren von € 21,06 erhalten. Ich habe nochmals 2 x per Mail den Sachverhalt mit allen Unterlagen mit der Bitte um Klärung und Ausbuchung der Mahngebühren hingeschickt. Keine Reaktion. Im Gegenteil. Ich erhalte weiterhin Mahnungen mit Auflistung der Mahngebühren und erneuter Fristsetzung und dem Hinweis §§ 280, 286 BGB – Der Verzugsschaden ist vom Schuldner zu ersetzen. Hierzu gehören z.B. die Verzugszinsen, Kosten für Mahnschreiben und die Kosten für die Inanspruchnahme eines Inkassounternehmens oder eines Rechtsanwalts. Was soll ich tun? Ist ja nicht mein Verschulden.

    1. Hallo Angelika,
      leider habe ich da keine wirklich gute Idee für dich.
      Eigentlich kann nur Amazon als Auftraggeber den Inkassoauftrag zurückziehen.
      Solange die Paigo gegenüber nicht angeben, dass es wegen falscher Zuordnung doch keinen Verzugsschaden gab, dürftest du es mit dem Verzicht auf die Inkassokosten schwer haben.

    2. Hallo Angelika,

      > ich [habe] über Amazon am 31.03.22 etwas über € 13,99 bestellt
      > [und habe] fristgerecht am 11.04.22 an [Arvato] Payment bezahlt.

      Wenn Du das belegen kannst, bist Du auf der sicheren Seite.

      > Leider konnte man die Zahlung nicht zuordnen.

      Wer sagt das?
      Warum konnte man das nicht?
      Das Internet ist leider keine Kristallkugel.

      > Am 09.05.22 erhielt ich von Arvato für Amazon die 2. Mahnung.

      Meistens bekommt man erst eine 1. Mahnung. Was ist damit?

      > Leider konnte ich wegen Urlaub aber erst am 09.05.22 reagieren

      Das ist der gleiche Tag.

      > und habe eine Mail (nach erfolgten Anruf bei Amazon)
      > an monatsrechnung@amazon.de mit allen Unterlagen
      > (Überweisungsabbuchung usw.) geschickt.

      Eigentlich ist Arvato-Payments Dein Ansprechpartner, wenn ich obiges richtig verstanden habe.
      Was ist eine „Überweisungsabbuchung“?

      > Ich erhielt am gleichen Tag

      Hat dieser Tag auch ein Datum?

      > von Amazon eine Mail, dass meine Zahlung gefunden wurde
      > und ordnungsmäßig verbucht wurde (mit Auszug meines Amazonkontos).
      > Mein Konto ist ausgeglichen.

      Nacherzählen ist immer schlecht, Originalzitat ist besser.

      > Am 12.05.22 erhielt ich aber die Zahlung als nicht zuzuordnen
      > wieder zurück.

      Mit dieser Buchung ist also irgendetwas faul. Du schreibst oben, daß die Rechnung am 11.04.22 bezahlt worden sei. Hat das wirklich 4 Wochen gedauert, bis die Buchung zurückkam?

      > Am 20.05.22 bekam ich von Paigo GmbH, eine Mahnung über die
      > abgetretene Forderung der [Arvato] Payment Solutions GmbH
      > mit Mahngebühren und Zinsen über € 35,07.

      Inkasso ist ein dickes Geschäft.

      > Ich habe sofort angerufen und um Klärung gebeten.

      Anrufen ist grundsätzlich schlecht, weil Du den Anruf in aller Regel nicht beweisen kannst.

      > Zzgl. habe ich auch eine Mail an Paigo mit allen Unterlagen
      > und der erneuten Zahlungsanweisung (ohne Mahngebühren) an
      > Arvato Payment geschickt.

      Dieser Satz ist unklar. Was genau hast Du gemacht?
      Was ist eine „Zahlungsanweisung“?

      > Es wird aber leider nichts geklärt. Jetzt habe ich weitere
      > Mahnungen über die Mahngebühren von € 21,06 erhalten.

      Das paßt sinngemäß. Der ursprüngliche Rechnungsbetrag betrug 13,99 €. Das Inkasso-Unternehmen verlangte von Dir 35,07 €. Du hast offensichtlich dem Inkasso-Unternehmen 13,99 € bezahlt (statt der verlangten 35,07 €), also wollen sie nun noch weitere 21,06 € (eigentlich müßten es 21,08 € sein).

      > Ich habe nochmals 2 x per Mail den Sachverhalt mit allen
      > Unterlagen mit der Bitte um Klärung und Ausbuchung der
      > Mahngebühren hingeschickt. Keine Reaktion. Im Gegenteil.
      > Ich erhalte weiterhin Mahnungen mit Auflistung der
      > Mahngebühren und erneuter Fristsetzung und dem Hinweis §§ 280, 286 BGB –
      > Der Verzugsschaden ist vom Schuldner zu ersetzen. Hierzu
      > gehören z.B. die Verzugszinsen, Kosten für Mahnschreiben
      > und die Kosten für die Inanspruchnahme eines
      > Inkassounternehmens oder eines Rechtsanwalts.

      Das stimmt grundsätzlich.

      > Was soll ich tun? Ist ja nicht mein Verschulden.

      Es ist angesichts der unklaren Sachlageschilderung nicht klar, was da passiert ist, und somit auch ziemlich schwierig zu sagen, was Du nun sinnvollerweise tust.

      Nach einem tiefen Blick in die Kristallkugel bin ich mir nicht so sicher, ob das alles nicht Dein Verschulden ist.

      Du hast bei Amazon etwas für 13,99 € bestellt. Ich wundere mich darüber, daß es dabei mit der Zahlung Probleme gegeben hat. Im Online-Handel ist eigentlich mittlerweile fast immer Vorkasse üblich (meist Paypal). Amazon selbst bucht bei mir per Einzug vom Konto ab, diese Buchung muß natürlich klappen. Wenn eine Lastschrift platzt (was Du nicht schreibst) ist gleich mal die K. am Dampfen.

      Das Geld ist 4 Wochen später zurückgekommen, warum auch immer, warum auch immer so spät. Vielleicht hast Du überhaupt nicht bei Amazon (A) bestellt, sondern Amazon war nur der Vermittler, und Dein Geschäftspartner war ein anderer Online-Shop (nennen wir ihn B).

      Du hast die Schuld bei B bei Amazon bezahlt, A wußte mit dem Geld nichts anzufangen und hat es am 12.05.22 zurücküberwiesen. Zu diesem Zeitpunkt hattest Du bereits 2 Mahnungen der Firma B im Haus, auf die Du nicht reagiert hat.

      Firma B hat wohl eine kurze Leitung (oder ein eigenes Inkasso-Büro, das sich sehr über die hochprofitable Arbeit des Inkassos freut).

      Ich hätte (wenn schon nicht bei den Mahnungen) allerspätestens dann reagiert, als das Geld zurückgekommen ist. Das hast Du offensichtlich versäumt, und jetzt, wo das Inkasso läuft, wird das Inkasso-Unternehmen auf seine Spesen nicht verzichten.

      Angesichts des überschaubaren Betrags von 21,06 Euro scheint es sinnvoll, das einfach zu bezahlen und unter Lehrgeld zu buchen.

  14. Ich bekam am 6.6.22 ein Brief von Paigo mit einer offenen Forderung von Amazon (129€) war auch mein Verschulden, da ich Arbeitsbedingt nur an den Wochenenden zuhause bin, hatte ich es schlicht und ergreifend versäumt die bestellten Sachen zu bezahlen. Jedenfalls habe ich am 13.06.22 die Forderung von Paigo bezahlt gehabt (129€!) damit war das Thema für mich durch. Letzte Woche, bekam ich erneut einen Brief von Paigo (eine weitere Forderung von 25,06€. Welche nicht begründet war. (Ich habe nichts bestellt, und das offene war ja bereits bezahlt). Es war auch keine Forderungsauflistung zu erkennen wofür sie diese 25,06€ haben wollen. Ich schrieb eine E-Mail hin, mit welcher Begründung sie das Geld haben wollen und das ich ohne Forderungsaufstellung geschweige denn Erklärung diese Summe nicht zahlen werde. Jetzt sind wieder ein paar Tage verstrichen und ich bekam erneut einen Brief, wo drin stand das die Forderung beglichen ist und das Verfahren eingestellt ist. Irgendwie traue ich Paigo nicht so ganz.

    1. Hallo Michelle,

      > Ich bekam am 6.6.22 ein Brief von Paigo mit einer
      > offenen Forderung von Amazon (129€). [Das] war mein
      > Verschulden[. D]a ich [a]rbeitsbedingt nur an den
      > Wochenenden zuhause bin, hatte ich es schlicht und
      > ergreifend versäumt, die bestellten Sachen zu bezahlen.

      Was macht Ihr alle nur für Sachen! Laß die Rechnung abbuchen oder bezahle per Paypal, dann kannst Du nicht vergessen, sie zu bezahlen.

      > Jedenfalls habe ich am 13.06.22 die Forderung von Paigo
      > bezahlt gehabt (129€!) damit war das Thema für mich durch.

      Damit bist Du vermutlich im Unrecht.

      Du hast die Rechnung nicht bezahlt, die erste Mahnung ignoriert und die zweite Mahnung ignoriert. Der Lieferant hat die Forderung daraufhin zum Inkasso gegeben.

      Daraufhin hast Du die Hauptforderung bezahlt (nämlich diese 129 €), aber die Inkassokosten nicht (was Du von Rechts wegen hättest tun müssen).

      > Letzte Woche, bekam ich erneut einen Brief von Paigo (eine
      > weitere Forderung von 25,06€. Welche nicht begründet war.

      Vermutlich doch.

      > (Ich habe nichts bestellt, und das offene war ja bereits bezahlt).

      Es sind durch Dein Zögern Inkassokosten entstanden, die Du von Rechts wegen hättest bezahlen müssen.

      > Es war auch keine Forderungsauflistung zu erkennen, wofür sie
      > diese 25,06€ haben wollen.

      Die Forderung von Paigo stand in dem Brief, den sie Dir geschrieben haben, nämlich 129 € Hauptforderung für die unbezahlte Rechnung und 25,06 € Inkassokosten.

      > Ich schrieb eine E-Mail hin, mit welcher Begründung sie das Geld
      > haben wollen, und das[s] ich ohne Forderungsaufstellung, geschweige
      > denn Erklärung diese Summe nicht zahlen werde. Jetzt sind wieder
      > ein paar Tage verstrichen und ich bekam erneut einen Brief,
      > wo drin stand, das[s] die Forderung beglichen ist

      Das eher nicht. Sie haben vermutlich die Forderung ausgebucht. Das ist etwas anderes.

      > und das Verfahren eingestellt ist.

      Damit hast Du Glück gehabt. Paigo hätte die Forderung einklagen können.
      Manche Inkassounternehmen machen das.

      Juristisch ist das eine klare Sache (gegen Dich!).

      Wenn das Inkassounternehmen weitere Maßnahmen gegen Dich ergreift, bekommt es zwar die gesetzlich festgelegten Gebühren, aber nichts für die aufgewendete Zeit, die sich bei einem Unternehmen in erster Linie in Personalkosten ausdrückt. Möglicherweise wollten sie diese Kosten in Deinen Fall nicht investieren. Das ist nicht immer so. Manche Inkassounternehmen verfolgen auch kleinere Beträge (siehe Vorposting). Es kann auch sein, daß sie Forderungen gegen Dich in Zukunft nicht mehr ankaufen, was bedeutet, daß der Lieferant Dich nicht mehr auf Rechnung beliefert, sondern Vorkasse verlangt. Die bezahlst Du dann ganz sicher, weil Du ohne sie nämlich nichts mehr geliefert bekommst.

      > Irgendwie traue ich Paigo nicht so ganz.

      In meinen Augen fährst Du einen heißen Reifen. Du hättest Dir mit Deinem Verhalten ohne weiteres einen gerichtlichen Mahnbescheid einfangen können.
      Ich hätte es angesichts der klaren Rechtslage vermutlich nicht zum Inkasso kommen lassen.

    2. Diese 25 Euro kommen daher, dass du zu spät bezahlt hast. Das gleiche Problem habe ich auch gerade gehabt. So bald man dagegen angeht, lässt es Paigo fallen. Inkassogebühren während einem laufenden Verfahren zu erhöhen, ist nicht zulässig.

  15. Tja,
    was soll man dazu sagen?
    Lobby-Arbeit für Paigo GmbH

    1. Eine Strafanzeige bei der Polizei wegen Identitätsdiebstahls kann man gar nicht stellen, denn dieser Begriff ist im Strafgesetzbuch überhaupt nicht vorhanden.

    2. Eine Strafanzeige wegen Verdachtes auf Betruges zu Ungunsten von…wäre da wohl treffender.

    3. Bei Internetdelikten, wie es so schön heißt, muß man eine Strafanzeige gegen Unbekannt und gegen Dritte, die Paigo GmbH stellen.

    4. Diese Strafanzeigen werden zwar meistens auch gar nicht entgegen genommen, man muß schon darauf bestehen, aber wenn man die dann mal tatsächlich an die Person gebracht hat, sind diese Anzeigen schon im Moment der Erfassung eingestellt.
    Die Polizei in ganz Deutschland hat weder die Mittel noch die Finanzen solche Anzeigen zu verfolgen, schon gar nicht in England.

    5. Eine Anzeige bei der FRONTEC dagegen, verspricht mehr Erfolg.

    6. Aber die richtige Adresse bei Internetkriminalität und/oder der Verdacht, ist in diesem Fall, da es sich um England handelt und dieses Land kein EU-Mitglied mehr ist, die Anzeige in englischer Sprache mit FAX und E-Mail an die übergeordnete Behörde, in diesem Fall die Polizei mit Auslandsdelikten und Intenetdelikten international nach London zu senden.
    Die zuständigen Nummern, bzw. E-Mail, kann man auch im Internet googlen.

    Die Vorausetzung dafür, ist natürlich, man kann in Englisch reden und schreiben.

    7. Die Paigo GmbH ist ein Dienstleister, der kein ordentliches Inkassogeschäft betreibt, da die Paigo GmbH nicht im Dienstleistungsverzeichnis der Gerichte registriert ist.
    Sie betreibt eine Internetplattform und tritt als Dienstleister der Inkassofirmen auf.
    Was laut aktueller Rechtssprechung nicht verboten ist aber auch nicht bezahlt werden muß.

    8. Sympatisch ist dort bei der Paigo GmbH kein Mensch. Das sind Abzocker und nein, sie arbeiten nicht für große Unternehmen. Sie wollen die Inkassos sammeln und verwalten. Ziel ist am Ende ein Jahresabo, damit der Schuldner seine Daten dort bei Ihnen einstellt und „verwaltet“. Sie geben das dann an die Inkassounternehmen weiter.
    Der Schuldner hat dann ein ungewolltes Jahresabo, weniger Ratenzahlungen und ist noch mehr verschuldet, da auf die Raten und die Abossumme Zinsen aufgeschlagen werden, warum auch immer.

    Also, die gesamte Geschichte da oben stinkt.

    Kommt Paigo GmbH müssen Sie gar nix bezahlen, da das Unternehmen so schwammig agiert, dass man sagen kann, es handelt sich um ein einseitig benachteiligendes Dienstleistungsunternehmen.
    Wenn man immer schlauer sein will, als die Polizei erlaubt….

    Nehmen Sie sich einen Anwalt.
    Und erzählen Sie nicht solche schwachsinnigen Stories.
    Es könnte ja einer gutgläubig sein und darauf rein fallen und hat dann keine Rente mehr am Ende mit Forderungen, die dann nicht mehr bestritten werden können, obwohl diese am Anfang sogar teilweise überhaupt nicht bestanden haben.

    Auch meine persönliche Meinung.
    Anzeigen werden in diesem Fall nie bearbeitet.
    Auch kein Versicherer wird Ihnen helfen und/oder mit einer eingestellten Anzeige eine Schadenssumme ausbezahlen.

    In der Regel sind auch solche Diebstähle der Identität nicht zu löschen.
    Die Paigo GmbH macht da gar nix.
    Und ist auch nicht der Ansprechpartner.

    GEHEN SIE ZU EINEM ANWALT.
    Und bestellen Sie nicht im Internet, wenn Sie das Geld gar nicht haben.
    Sie brauchen im Grunde gar nix, was im Internet so angeboten wird.
    Und dann haben Sie auch keine Probleme.

    1. Das ist der bisher negativste und seltsamste Nicht-Spam-Kommentar, den ich für meinen Erfahrungsbericht oder einen anderen Artikel erhalten habe.
      Ich werde ihn auch zeitnah wieder löschen, weil er weder mit Namen des Absenders noch mit Emailadresse versehen war und ich das für eine gewisse Grundlage halte, um zu kommunizieren auf einem privaten Blog.

      Es handelt sich bei meiner Darstellung m.E. nicht um Lobbyarbeit für Paigo. Würde mich wundern, wenn dort jemand wüsste, dass dieser Beitrag existiert. Mir ging es darum ein negatives persönliches Erlebnis zu schildern und einen Weg zu beschreiben, wie ich mich durchgewurschtelt habe. In der Hoffnung, dass andere auf Ihre Fragen antworten finden, die ich bei meinen Recherchen damals nicht ausfindig machen konnte.

      Ich habe die anderen Inhalte auf ein mögliches Vorgehen des vorstehenden Kommentars nicht auf Richtigkeit geprüft und kann euch nicht sagen, ob eine Anzeige bei Frontec etwas bringen würde oder ob ein Anwalt bei dieser Art Identitätsdiebstahl irgendwas gebracht hätte. Versucht euren eigenen Weg zu finden. Dem letzten Absatz kann ich mich aber natürlich nur anschließen.
      Bestellt nichts im Internet, dass ihr nicht sofort bezahlen könnt.
      Die Vorgehensweise aus meinem Beitrag hat nur geholfen, weil die Forderung durch den zugrunde liegenden Identitätsbetrug nicht rechtskräftig zustande gekommen war. Hätte ich die Ware wirklich bestellt und nicht bezahlt wäre wohl ein anderer Weg nötig gewesen.

  16. Meine Frau hat auch von der dubiosen Firma paigo mehrere Rechnungen bekommen.
    Ich habe dort angerufen und die Sachbearbeiterin von paigo gebeten mir eine komplette
    Aufstellung der Kosten zu schicken.
    Denn ich kann überhaupt nicht nachvolziehen das wir offene beträge haben.
    Da wir schon vier Jahre nicht mehr in Bremerhaven wohnen und umgezogen sind. Wurde uns die Post von einem Freund nachgesendet.
    Jetzt bin ich mal gespannt ob die Sachbearbeiterin von paigo eine neue Komplette Aufstellung schickt?
    Ich finde die Firma paigo sehr dubios.Jedenfalls habe ich auch bei PayPal angerufen. Da steht unser Konto auf Null.

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