Nussdepot Januar 2021 „Achterbahnmonat“

Der Januar schließt insgesamt an die guten Börsenmonate November und Dezember an. Auch diesen Monat konnte ich meine Finger nicht von einem Einzeltitel lassen und habe im Bereich der „US-Midcaps“ gewildert. Bei diesem Aktienkauf hat sich meine schnelle Entschlussfreude im Gegensatz zu den bisherigen Titeln allerdings kurzfristig nicht als klug erwiesen.

Größter Einfluss im Januar

Der größte Einfluss im Januar waren zwei Achterbahnfahrten bei Einzelaktien und auch im Gesamtdepot. Gleich zu Beginn des Monats ging es eine Woche lang steil bergauf. Am Ende des Monats hat mich dann z.B. der 29.01. fast 2.000€ Depotwert gekostet. An solche Tagesverluste muss ich mich erstmal noch gewöhnen. Bei einem Depot der jetzigen Größe wird es vermutlich nicht das letzte Mal bleiben, dass am Tagesende ein so dickes Minus steht.

Achterbahn bei BYD:
Zunächst wäre da mein Toptitel BYD Co. Ltd. Die Aktie hatte bereits per Dezember einen Wertzuwachs von insgesamt 141% seit Kauf. Aus dem Januar verabschiedet sich der Wert mit sagenhaften 196% Kursgewinn seit Kauf.

Allerdings wurde am 25.01. zwischenzeitig sogar ein Kursplus von 250% verbucht, dass dann innerhalb von 4 Tagen abgegeben wurde. Diese Aktie macht mir bisher großen Spaß, man darf allerdings nicht täglich schauen, ansonsten bekommt man Herzrasen.

Achterbahn bei eHealth:
Die zweite Achterbahnfahrt erlebte ich mit meinem Neukauf eHealth (WKN: A0LBT4 / ISIN: US28238P1093). Bei der Entscheidung zu dieser Aktie habe ich sehr kurzfristig und spekulativ gedacht. Die Firma war in den letzten beiden Jahren enorm gewachsen und sollte per Anfang Februar die Q4 Zahlen und die vorläufigen Jahreszahlen veröffentlichen. In den ersten drei Wochen seit meinem Kauf gab es auch direkt Kurszuwächse von +17%.

Aufgrund des Wahlausgangs und Covid-19 in den USA bin ich davon ausgegangen, dass im Dezember mehr Menschen eine Krankenversicherung abgeschlossen haben und eHealth ist einer der großen Vermittler.

Leider lag ich mit meiner Annahme total daneben. Die Zahlen wurden am 29.01. veröffentlicht und waren desaströs. Der Kurs brach innerhalb von einem Tag um -39% ein, so dass dieser neue Titel mein Depot jetzt direkt um -780€ nach unten gezogen hat.

Bei BYD bin ich gespannt wie die Entwicklung weiter geht, es wäre toll, wenn die 200% Marke wieder zurückerobert wird. Bei eHealth habe ich schon gelesen, dass man einen neuen Investor hinzugewonnen hat und einige Prozesse verändert, um erfolgreicher im Markt zu werden. Diese Position sitze ich also einfach aus.

Aufstellung des Depots per Januar 2021:

Aktien:
Bayer
BYD Co. Ltd.
Cisco Systems
eHealth
Glencore
Hamborner REIT
Marlin Business Services
MARRONE BIO
Omega Health
Samsung
Shell

ETFs:
iShares Clean Energy
iShares Div 100
Lyxor MSCI ESG
iShares Emerging
Vanguard High Div
Xtr. Shortdax x2

Attribute: Kurs, Stückzahl, Kaufpreis, Kursentwicklung

Verkäufe im Januar 2021:

keine

Käufe im Januar 2021:

Der oben geschilderte Kauf von eHealth hat meine üblichen Sparpläne im Januar ergänzt.

iShares Emerging Markets:
6,25 Stück zu 39,74€ = 248,50€

Lyxor MSCI World ESG Trend Leaders:
22,41 Stück zu 22,24€ = 498,50€

eHealth:
44 Stück zu 57,70€ = 2.538,80€

Dividenden im Januar 2021:

Vanguard High Div32,13€
iShares Div 10034,76€
Cisco Systems19,24€
Januar Gesamt:86,13€
2021 Gesamt:86,13€

Sparquote:

Die Sparquote im Januar lag bei -16%. Das sieht erstmal unschön aus, ist aber vor allem darin begründet, dass die Versicherungsbeiträge für meine Bullivermietung im Januar fällig sind. Diese werden locker im Laufe des Jahres wieder rein geholt. Außerdem kommen natürlich noch diverse jährliche Kosten hinzu, die gern im Januar abgebucht werden.

Fazit:

Der Januar 2021 an der Börse hat mir Spaß bereitet, auch wenn die Achterbahnfahrten ein kleines Wechselbad der Gefühle waren. Mein Neukauf eHealth begeistert mich nach dem deutlichen Absturz um -39% leider nicht mehr so sehr. Aber ich denke spätestens im Februar 2022 sieht auch dort die Welt schon besser aus.

Der Depotwert ist erstmalig über 50.000€ gestiegen, es ist super diese Grenze schon direkt zu Beginn eines Jahres überspringen zu können. Allerdings werde ich es im Februar und März vermutlich erstmal ruhiger angehen lassen mit zusätzlichen Käufen und nur die Sparpläne ausführen.



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